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pte070523031 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen |
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Deutsche Solar-Firmen wachsen mit Optimismus
Boom bei Auslandsexpansion und Projektentwicklung
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| Solargeschäft für deutsche Unternehmen weiter lukrativ (Foto: pixelio.de) |
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Berlin/Erlangen
(pte/23.05.2007/13:30) -
Deutschlands Solarunternehmen blicken mit Zuversicht in die Zukunft und profitieren nachhaltig vom derzeitigen Trend bei Erneuerbaren Energien. Resultierend aus den Ergebnissen für das erste Quartal 2007 erhöhten sowohl der Solarenergie-Marktplayer Solon http://www.solonag.de als auch der Projektentwickler Solar Millennium http://www.solarmillennium.de ihre Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und setzen weiterhin auf das florierende Auslandsgeschäft. "Unseren Optimismus schöpfen wir mittel- bis langfristig aus Kraftwerksprojekten in Südspanien und wachsenden Marktperspektiven, die eine steigende Nachfrage deutlich werden lassen", erklärt Solar Millennium-Sprecher Sven Moormann gegenüber pressetext.
Im Detail erhöhte sich der Konzernumsatz der Solon AG im ersten Quartal 2007 entsprechend den Erwartungen um 48 Prozent auf 75,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 50,9 Mio. Euro). Auch das EBIT kletterte um 16 Prozent auf fünf Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro) sowie das EBITDA um 22 Prozent auf 6,7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Das Konzernergebnis steigerte sich nach 2,5 Mio. Euro in 2006 nun auf 12,2 Mio. Euro. Der Gewinnsprung des Unternehmens lässt sich vor allem auf den Verkauf der niederländischen Solland Solar Energy Holding http://www.sollandsolar.com zurückführen. Ohne diesen einmaligen Effekt lag der Nettogewinn des Konzerns bei 2,7 Mio. Euro. "Vor allem von der Ausweitung des Auslandsgeschäfts und damit verbundener Kraftwerksneuinvestitionen erwarten wir uns nachhaltigen Profit. Der USA-Markt entwickelt sich jedoch langsamer als erwartet", sagt die Solon-Sprecherin Therese Raatz auf Nachfrage von pressetext.
Von diesen Bilanzerfolgen profitierten auch die Aktionäre, da Solon für das laufende Geschäftsjahr unverändert ein 30-prozentiges Wachstum sowie Umsatzerlöse von mindestens 450 Mio. Euro anstrebt. Von den Veräußerungsgewinnen bereinigt will der Photovoltaik-Riese beim Nettogewinn ebenfalls um 30 Prozent wachsen. 2006 lag der Reingewinn bei 14,4 Mio. Euro. Diese prognostizierte Entwicklung könnte die Aktie weiter stützen, geben sich Börsenexperten zuversichtlich. Allerdings ist anzunehmen, dass die jüngste Kurserholung bereits in Erwartung der guten Zahlen zustande gekommen ist. Das TecDax-Papier legte im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um zwei Prozent zu und notiert über 40 Euro.
Auch Solar Millennium erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 (Bilanzstichtag 31. Oktober) eine deutliche Steigerung sowohl des Umsatzes als auch des Ergebnisses. Der Vorstand geht davon aus, dass die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um über 80 Prozent auf rund 33 Mio. Euro zunehmen werden. Bezüglich des Gewinns rechnet man gegenüber dem Vorjahr mit einer Steigerung um etwa 20 Prozent auf zwölf Mio. Euro. Interessant ist, dass man für das nächste Geschäftsjahr mit einer Verdreifachung des Umsatzes und einer Verdopplung des Gewinns rechnet. "Unsere Planzahlen basieren auf Abrechnungen für Kraftwerkprojektentwicklungsleistungen anlässlich der Finanzierungszusagen für die Projekte Andasol 2 und 3", so Moormann. Hinzukommen sollen aber auch Verkäufe von Anteilen an den zugehörigen Projektgesellschaften.
(Ende)
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